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Titled

Wenn ich das nicht hätte. Und manchmal frage ich mich, was es überhaupt für einen Sinn hat, hier jeden Morgen meinen Kaff… ach nichts. Vielleicht gehe ich heute abend Bridge spielen und trinke dazu Likör. NOT. Alles not.

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The Beatles – I Will

Wenn ich das nicht hätte. Das Praktische an einer CD, die wie zufällig in der Ecke liegt ist, dass meistens der aktuelle Ohrwurm drauf ist. Oder neulich, ich so im Auto auf jemanden gewartet, Ohrwurm im Kopf und ich dann so Radio an gemacht und was lief?! Der aktuelle Ohrwurm. So ist das immer wenn man, wie ich, im Metier der außersinnlichen Fähigkeiten ein solides Heimstättchen gefunden hat.

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Wer hat eigentlich so viel Pinkepinke

Bei uns in der Firma kann ich machen was ich will. Man fragt mich selten was ich so treibe, aber ich kann an dieser Stelle versichern: Ich mehre Ruhm und Reichtum zum Wohle aller. Abends sitze ich oft bis tief in die Nacht an dieser wundervollen Gerätschaft und tippe und klicke mir die Seele aus dem Leib righty right rein ins Innere eben dieser Gerätschaft. Mir ist aber auch ein bißchen komisch zumute gerade. Letzte Nacht schlief mal wieder nur 3 Stunden und nun habe ich Flügelansatzknochenschmerzen oder wie heißen die beiden Dinger da am Rücken mit denen Rainer Hoffmann früher Sachen manchen konnte, dass einem schlecht wurde? Davon tut mir der linke weh. Die Füße auch und irgendwie auch der Kopf samt Augen. Leider kann ich nun nicht weiterschreibe, weil ich so müde bin, dass ich im Sitzen einschl

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Die Bahn kommt

Ganz Deutschland für 29 Euro oder so. Die Bahn lügt, sie lügt und lügt und wird nicht dafür bestraft. Ich fand ja schon immer die Personalsimulatoren bei der Bahn ein Beweis dafür, dass menschliches Leben im öffentlichen Dienst nicht möglich ist. Deshalb fahre ich Kfz oder Fahrrad oder ich lass es lieber gleich ganz bleiben. Das fällt mir alles grad nur ein, weil grad Bahn-Werbung im Fernsehen lief, grad. Grad dachte ich dann so: Kackbahn. Immer wenn ich mit ihr gefahen bin, war es irgendwie so ochnaja bis omannjaleckmichdochfett. Im Auto fand ich es dagegen noch in jedem Stau illustrer und anschmiegsamer, als es in der Bahn je hätte sein können. Im Auto kann man schlafen, man kann sich auf den Kopfstützen eine DVD anschauen, rauchen kann man, wenn man will, kann man sich an einem Drive-In-Restaurant am Rande der Straße deftige Burger bestellen und diese im Auto verzehren. Man kann mit Senf kleckern, mit Ketchup obendrein und wer mag darf auch seine Zwiebeln auf dem Boden verteilen um sie anschliessend beim Kuppeln zu Matsch zu zertreten. Das soll man sich mal in der Bahn trauen zu tun. Da kommt dann einer von den Personalsimulatoren und man wird niedergeschossen. Auto ist Freiheit. Schuld daran: Die Bahn.

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Zerknüllte Serviette in Oliven-Blisterverpackung

Die Banker waren vielleicht auch ein bißchen Schuld, sagt der Typ im Fernsehen. Ich glaube ja noch an die schallende Ohrfeige. Dazu trinke ich Sprite Zero, welche mir sehr gut schmeckt. Süffig, kann man am Abend schön abpumpen, auf die Oliven, die nicht soooo der Burner sind. Nicht sooooooo der Burner… sag ich ja oft mal. Mir fällt ja auch nix mehr ein. Ja früher, ja früüüüüüher, da war ich noch originell, aber da dache ich ja auch schon, ich sei eher nicht soooooo der Originelle. Das geht ja immer so weiter. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Und ich denke oft „hh hh h!“ und wie ich mich so verändert habe. Jetzt sitze ich nachts am MBP und schreibe über eine Reise durch die Alpen für ein Magazin. Ich trinke literweise Tee und Cola und die köstliche Rhönsprudel, dazu gibts Oliven und Snickers. Alles reine Naturprodukte versteht sich. Und ich schaue VH1 Classic. Da singt Olden Gladdy gerade den Song „I Guess That’s Why They Call It The Blues“ und ich überlege mir, als hätte ich nicht schon genug von mir preisgegeben, muss es jetzt auch noch dieser Elton John sein, wir nennen ihn ja seit damals Olden Gladdy. Und muss ich das auch noch im Internet rumerzählen. Da kann sich jeder seinen Reim machen. Die Sachlage ist klar.
„Wir betreten das Innere der Kirche. Still ist es in ihr. Kein laut dringt nach innen und so vernehmen wir lediglich, als gehöre das zum Konzept, die leisen Tropfen, die im Taufbecken Ringe ins Wasser schlagen. Es ist wie in einem Bildnis von M.C. Escher. Unten, oben, die Richtungen verschieben sich. Man möchte sich irgendwoe festhalten und ist doch in Ruhe geborgen. Ein Meisterwerk, in dem wir jetzt sind.“ schreibe ich in der Hoffnung mit diesem Text durchzukommen. Es ist immer ein Kraftakt. Mir tun die Beine weh, der Rücken, die Augen brennen, ich darf jetzt nicht schlapp machen. Es ist Freitag der 24. Oktober 2:36 Uhr. So ist das, obgleich das Datum da oben eine andere Sprache spricht. Glauben Sie mir einfach. Das sind komplizierte Porzesse, die hat mir ein gewisser Herr Berthold eingebrockt. Näheres erfahren Sie, wenn Sie uns mal besuchen, bei einem schönen Glas Chantré und einer Selbstgedrehten.

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Besenich

Was habe ich heute geleistet? Ja. Tja… äh… Also ich habe einen Besen organisiert. Für einen kreativen Direktor ist diese Tätigkeit vollkommen angemessen. Aber halt, natürlich gehe ich mit dem Besen später noch ins Bett ins Studio. Ich möchte ihn stellvertretend für einen Autor fotografieren. Nicht, dass der Autor aussieht wie ein Besen, aber es passt trotzdem. Naja und als ich den Besen endlich gefunden habe, da klingelte das Telefon. Später klingelte nochmal das Telefon, dann noch ca. 32x und schließlich noch 3x. Dann sind wir einkaufen gefahren. Salat. Die Finnin sagte, ich solle mal Salat kochen, das habe ich dann gemacht. Die Finnin hat mir geholfen, lustlos, aber sie hat mir geholfen beim Salat kochen. Dann habe ich die Simpsons eingeschaltet, denn die laufen ja jetzt jeden Montag am Abend. Das trifft sich prima. Sagt man „Das trifft sich prima“? Stellt man das Fragezeichen in diesem oder ähnlichen Fällen vor oder nach dem letzten Anführungszeichen auf? Sagt man „in diesem oder ähnlichen Fällen“? Stellt man das Fragezeichen…
Dann habe ich Salat gegessen oder hatte ich den schon vorher gegessen, auf jeden Fall habe ich dann meinen Dietmar Fotzidirk-Account bei wer-kennt-wen gelöscht. Den hatte ich ohnehin nur zum komische Leute ankukken. Wer-kennt-wen ist zum Beispiel wirklich was grauseliges. Dann hatte ich Rückenschmerzen, mit diesen bin ich kurz aufs Klo, aber danach waren sie immer noch nicht da. Anschliessend verspeiste ich vier Manner Rum-Trüffelcreme-Herzen, die so herzerweichend ranzig stanken, dass ich viel Mitleid aufbringen musste um sie an der Nase vorbei in den Rache zu schieben. Nun bin ich müde, aber ich muss noch mindestens… eigentlich müsste ich… eijeh. Das ist schwer zu erklären, ich müsste eigentlich… wie sag ich’s nur? Arbeiten. Jetzt ist es raus. Ich müsste wenigstens einen Artikel fürs Kunden-Magazin layouten und zudem auch Text schreiben. Ich müsste mir 13 Fragen ausdenken, die ich dem Besenautor morgen senden muss. Ich muss soviel machen. Das wird sicher eine schöne Nacht. Aber ich will nicht klagen. Ich will nicht unken. Ich will nicht widersprechen. Ich will nicht klein beigeben. Ich will nicht mehr. Ich will nicht so viel trinken. Ich will ja das alles nicht. Ich fang mal an.

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Singing in the Schmäin

Wenn ich das nicht hätte. Wo kämen wir denn da hin? Ich bilde mir ja seit April 2003 ein, dass ich coffeinsüchtig bin. Das ist ein großer Schritt ins Erwachsenenleben. Jetzt muss ich mich nur noch schnell desillusionieren und dann hab ich’s geschafft.