Artikel
0 Kommentare

nach dem brimborium

so ca. gegen 10:30 uhr hatten wir die entenidee. beim chinsesen ente bestellen
erweist sich zumeist als gute idee. wir schliefen dann aber wieder ein und
erwachten erneut um dann wirklich ente zu bestellen. ente hilft gegen alles.
auch gegen das gefühl es müsse ein neuer teppich her. ente gut alles
gut.
dem japaner und r.k. erging es ähnlich nur das ganze mit huhn. huhn gut
alles gut? nun gut.
das gefühl die restlichen 20 stijlroyalbrezel zu verspeisen hat niemand.
auch sonst wars still und sacht. es ist nicht wirklich von interesse, was
man an einem solchen sonntag macht. andere rennen in ausstellungen oder suchen
in ihren läppichen handlungen irgendeinen sinn oder schreiben briefe
an behörden, bedrohen ihre nachbarn, trinken schon am morgen rotwein/cola
oder tragen stühle, derren beine sich allmählich auflösen,
durchs leben. wir haben gar nicht gemacht. das finde ich prima.

Artikel
0 Kommentare

brimborium inside

12:15 uhr
haben wir überhaupt wechselgeld… die finnin stellt aber auch fragen…
natürlich haben wir kein wechselgeld. also laufen r.k., die finnin und
ich los und kaufen colafläschchen, die wir mit einem zwanzig euroschein
bezahlen. das ergibt wechselgeld satt. wir konnten mit unserer sagenhaften
schläue bisweilen nicht viel anfangen, doch heute war das anders.
12:46 uhr
jetzt muss nur nochmal durchgesaugt und gezupft werden, dann ist es hergerichtet.
der deejay und die anderen sind guter dinge, dass es voll wird. ich habe meine
bedenken, dass hinterher noch alle skulpturen an ihrem bestimmtungsort stehen.
das könnte problematisch werden, besonders wenn der berühmte architekt
und lebemann alex n. wieder zum tanzen geht. ich tanze heute nicht. das video
vom letzten mal hat mir gereicht. so etwas schlimmes will ich nicht nochmal
sehen. die anderen nicken.
13:05 uhr
textilo p. plus deejay sind gekommen und bauen nun auf. r.k. saugt, die finnin
spült und ich tue so, als sei ich praktisch unfähig.
14:06 uhr
frau mayr kauft noch sekt und wodka. die finnin holt aschenbecher. mr. fish
(der deejay) legt sich nochmal auf die couch. textilo p. hustet, r.k. ist
consolensüchtig, der japaner kommt etwas später, der belgische patrickant
(patrickant ist er noch bis sonntag abend 24:00 uhr) käme dann so um
20:00 uhr, bull bulla um 23:00 uhr, helm helmo um 21:00 uhr. wachablösung.
meine erkältung reizt meine lunge. trinken wir einen kaffee und saugen
mit der hubschrauberturbine nochmal den sedanländischen boden. so weit
so gut.
16:03 uhr
die ersten gäste stayen durchaus alive. es wird auch prompt über
die kunst diskutiert. eine situation, die sich nicht vermeiden lässt.
kunst spaltet, rief eben jemand. ja doch. ihr habt alle recht. vor beuys waren
solche ambitionierten hobbysachverständnisse nicht möglich. eine
freiheit zu befinden, ist indes eine freiheit und dann erscheint es mir sinnvoll.
intern spitzfindelt der japaner vor sich hin und die frau mayr wirkt semiaufgeregt.
das ist klasse. soll ich jetzt einen wodka trinken. um 16:03 uhr? ich denke
nein.
17:17 uhr
die ersten gewinne sind verteilt. die finnin hat ein mayr’sches werk gewonnen.
und das war nicht abgesprochen. ich kann es beschwören.
die kunstsachverständigen herren- und damenschaften sind fleissig am
staunen. mr. fish schaut dem treiben gelassen, ich möchte nicht gelangweilt
sagen, zu.
r.k. erklärt die vorzüge des digitalen videos. nachteile scheint
es keine zu geben. das ist natürlich eine sensation. digital ist besser!
klasse!
18:58 uhr
die leute reden immer lauter. liegts an der kunst oder am begrüßungssekt?
oder an beidem? oder an was ganz anderem. ich vermute folgendes: einer fing
an laut zu reden und die anderen hielten mit. akustik-lemminge.
r.k. und ich haben schon je einen onkelschnaps getrunken. einen. jeder nur
einen. das reicht erstmal. wir reden eher leiser.
die protestantische spd-wählerschaft ist indes in den frühen abend
verschwunden. der fußballstar markus hartmann begrüßt die
künstlerin. der japaner ist noch nicht da. helm helmo kommt in einer
stunde. viele kinder sind unterwegs. kinder sind unsere zukunft.
19:28 uhr
hurra. eintracht frankfurt hat gewonnen. das ist aber auch eine freude.
und hier schreien sich die leute an, die musik ist etwas lauter als „normal“.
jetzt musste mr. fish die musik wieder runterschrauben. textilo p. wollte
es so. er hat es so gewollt. jetzt flüstern die leute alle. sie flüstern
sich zärtliches ins ohr. süß. tuschel tuschel. sie lieben
es so zu kommunizieren. und jetzt küssen sie sich alle miteinander auf
den mund… jetzt… ich kann das nicht beschreiben. es ist wunderschön.
und das beste ist, r.k. und ich haben immer noch nur einen schnaps (je) getrunken.
19:44 uhr
wird zucht gemacht. die leute trinken bier und wodka- lemon. das macht automatisch
krach, wir passen die musik den akustiklemmingen an. herr fish spielt schlager.
irgendwie kam er grad auf die idee. ich möchte das nicht. aber er macht
was er will. ich werde ihn steinigen lassen.
20:31 uhr
jens s. brachte skuba erdbeerlime mit. das wird ein nachspiel haben. ich probier
mal. die musik ist nicht zwingend mein bereich. aber vielleicht krikkt herr
fish ja noch die kurve. er ist ja sehr nett.
r.k. schleppt kisten. das sieht man nicht oft. hinter mir schreien kinder
laut und die akustiklemminge brüllen mit. das ist halt so. haben wir
ja eben schon festgestellt. das leben. hinter mir. vor mir der flachbildschirm.
der belgier ist gekommen. der japaner ist noch nicht da. seine mutter schon.
21:39 uhr
adamski läuft oder ist es seal. beide zusammen glaube ich. die menge
tobt, weil sie sich erinnert.
wir sind schon am schwitzen. die finnin und r.k. sind tapfer und halten gut
mit. jonas unterstützt uns fleissig. besonders beim konsum von wodka-lemon.
der belgier ist inzwischen… ach das sagte ich bereits. der japaner ist immer
noch unterwegs. das haus ist aber dennoch voll. andere japanische fashion
victims tummeln sich nahe der mayr’schen skulpturen. sie werden doch nicht
etwa…
22:44 uhr
cranberries. mein gott. zombie. lieber einen trinken. das brimborium nimmt
ausmaße an… eijeijei. der japaner ist inzwischen da. ein glück.
was um himmels willen, wären wir ohne ihn. nichts. und zwar mehrere nichtse
gleich auf einen haufen. wenn er dann noch solch tighten shit macht wie der
belgier, dann kann nichts mehr schief gehen.
auf alle fälle ist frau mayr sehr erfreut über die resonanz. der
deejay hat spaß an seiner musik und ich habe spaß an… äh…
hüstel… nein nein. ich habe auch spaß und davon sogar einigermaßen
viel. einen ganzen eimer voll. habe ich davon hinten im haus. muss ihn…
ach und bitter lemon ist alle. der japaner geht welchen holen. hinten im autokühlschrank.
die finnin giesst indes den bitter lemon auf den sedanländischen teppich.
aber den hat sie gut. der geht auf’s haus. prost!
23:27 uhr
die belegschaft von heimvorteil ist stockbesoffen.
23:32 uhr
die belegschaft von royalkomm/stijlroyal ist ebenso stockbesoffen. ich muss
es leider zugeben. der teufel alkohol hat uns fest im griff. die finnin sagt
nein. ich sage doch. aber das ist nur ein moment. gleich und spätestens
morgen sind wir wieder der fittesten welche.
wir müssen zum kiosk und nachschub kaufen, die leute fressen einem das
bier und den wodka vom kopp. es geht den leuten gut.
talking head „burning downs the house“.
caramba.
23:53 uhr
die belegschaft von heimvorteil hat darauf bestanden nicht stockbesoffen zu
sein. ich nehme das so hin.
unsere belegschaft hat noch keine bedenken angemeldet. ich nehme das so hin.
23:55 uhr
ach übrigens: bull bulla ist gekommen. er ist ein souverain. ich bin
es nicht. die finnin ist es aber schon. r.k. quatscht mit seiner sängerin.
schröder redet mit. der belgier redet wirres zeug. ich befürchte,
dass seine videoaufnahmen eine sprache sprechen, die ich nicht… oh jeh…
naja. selbst dran schuld. hier tanzt alles. auch love lovner und die anna
von der tschüss-anna-sendung. auch die ariane von soar und ebenso die
ana (nur ein n) von fünf werken. na die werden sich wundern. die belegschaft
von heimvorteil ist gegangen. na die werden sich noch wundern.
0:45 uhr
sing halleluja. das kann ich nur bestätigen. wir kaufen gerade den türksch/russischen
kiosk leer und die leute kaufen uns leer. ein geben und nehmen.
helm helmo macht schlapp. ich nicht. der belgier filmt das unfassbare, der
japaner ist ein held, r.k ist ein held, die finnin ist eine heldin. ich schreibe
und schreibe. es scheint scheinbar nichts zu passieren, aber es passiert so
viel. wer ist um himmels willen dieser waffter. ich weiss es nicht. r.k. und
der belgier wissen mehr. love lovner ist betrunken. ich bin es, ich muss es
leider zugeben, auch. naja. ein versuch war’s wert. mr. fisch flippt völlig
aus, die polizei wird gleich kommen und das sedanland für immer schliessen.
es ist…
0:52
mr. fish hat den verstand verloren.
1:07 uhr
die menge tobt. die finnin und helm helmo geben alles. mr. fish auch. klasse
der mann bisweilen.1:19 uhr
der robby tanzt ziemlich geil, sagt die finnin. helm helmo tanz ziemlich geil,
sage ich. r.k., ulrike und ich haben je einen onkelschnaps getrunken, wir
finden, alle tanzen ziemlich geil. wir tanzen ziemlich beschissen, nämlich
gar nicht. wir verkaufen unsere seelen. die finnin ist ab jetzt und für
alle zeiten zur kiki aufgestiegen. sie ist… die kiki. kiki ist im servicebereich
ein ass. der belgier filmt mich beim schreiben. the kinks „lola“.

uns geht es ziemlich gut. kiki. kiki. kiki. meine. habe ich sehr sehr gerne.
so ist das zu dieser stunde. und danach auch.
1:26 uhr
textilo p. filmt das geschehen. mr. fish macht musik, die mir spass macht.
1:29 uhr
der japaner kommt, kiki reicht ihm automatisch ein bier, ich glaube die beiden
haben ein verhältnis… der japaner will gar kein bier… die beiden
haben doch kein verhältnis. ich bin sehr froh, weil ich kiki doch sehr
lieb habe.
1:36 uhr
wie war nochmal der name??? ally? elli? olli?
1:39 uhr
diese ulli will was sagen: äh… äh… lach…öh… superdance…
1:52 uhr
kiki ist klasse, sagt aber ich sei zu betrunken, was jedoch nicht stimmt,
denn ich bin höchtens für immer ein und dreissig… der deejay ist
klasse…
2:00 uhr
kiki fragt, ob man bull bulla langsam mal nach haue bringen sollte. ich weiss
darauf keine antwort. wobei die antwort womöglich „ja“ wäre.
bringt bull bulla nach hause. ich bringe ihn höchstens um.
2:05 uhr
bull bulla bringt ungefragt leere flaschen weg. ein novum.
2:08 uhr
tain… die tanzen alle wie verückt. die müssem im recht sein. touch
me baby tainted love…
2:11 uhr
send me an angel… right now.. glaube ich… darauf fahren alle ab… und
der parickant möchte in der küche… ich kann…
2:21 uhr
r.k muss wissen, dass der teppich ruiniert ist. das ist alles was er wissen
muss. falls der teppich nicht runiniert ist, dann möchte ich mich bei
r.k. entschuldigen… aber am montag…
2:46 uhr
alle merken… es gibt keinen alkohol mehr… das zu erklären ist nicht
einfach. das ist aber auch das ende des abends. meiner fucking treu… bull
bullla lacht kurz auf. das ist eine möglichkeit den abend zu beenden.
kiki ist gegangen… äh…
3:02 uhr
bull bulla hat eine wichtige kolumne. hat aber auch schwer mit der müdigeit
zu kämpfen. also ist er ein mann des volkes. ich liebe ihn.
3:16 uhr
schnulli we are. kiki has left the building. was auch immer das bedeutet.
kiki hat nicht den bull bulla nach hause gebracht. so ist das ja nicht. so
ist das ja nicht. es kreischt stattdessen. wer weiß. kiki ist in sicherheit.
wir sind immer noch hier. das wäre sozusagen das ende. r.k. sagt gute
nacht. das war es nun…
3:29 uhr

nachtrag
die freiheit, seine im zustand geistiger umnachtung gewonnen einsichten, einem
realitätscheck zu unterwerfen, die hat man. die gelegenheit muss genutzt
werden. und im rausch reicht man hände. ich reiche ja normalerweise gerne
jede menge hände, aber in manchen fällen, hat man schon genug hände
gereicht und es hat nicht gereicht. jetzt reichts.
ja und hier sieht es auch wie… lecker. der boden ist ruiniert. wird ruichy
shimano das je wieder hinkriegen. was wird die neue praktikanten sagen? wird
sie überhaupt was sagen? es ist noch was zu sagen.

Artikel
0 Kommentare

wir alle sind schöne frauen

gut – nicht alle, aber die meisten. heute wandelt sich das blatt und morgen
nochmal und am montag dann müssen wir alles wieder aufbauen. wir sind
ja hier später und dann einige tage offline, wegen des brimboriums, welches
stattfindet. morgen.
also rattern r.k. und ich am rechner, damit alles nötige noch fertig
wird. bull bulla und der belgische patrickant machen auch irgendwas, zum allgemeinen
gelingen beiträgliches. ich bin mir nur nicht im klaren was. bull bulla
ist außer haus und kommt gleich wieder. sibylle mayr wird bald eintreffen,
das hat sie gesagt. der japaner fummelt sich mit dem dorian gray boden einen
ab und die finnin hat zitronenkuchen gebacken. sogar ohne rum, damit die kinder
auch was essen können. trinken können sie ja wodka. die finnin denkt
mit. sie ist uns an herz gewachsen. man kann sich auf sie verlassen und sie
macht gute sachen. da kann man nicht meckern. meck meck. meee. und so.
aber jetzt hat der japaner aufgehört krach zu machen. ist er fertig?
haben wir jetzt einen dorian gray boden? kann denn liebe sünde sein?
haben wir an alles gedacht? sind die einladungen raus? gehts der ariane gut?
kommt der hessische rundfunk? kommt der kurier? sind wir… haben wir… ich
könnte wetten, dass… meine güte…
alles wird gut. das werden wir morgen ja sehen. ab 16:00 uhr im sedanland.
stijlroyal: die zweite. frau mayr und ihre kunst. mit anschliessendem brimborium.
deejays, goldenem bier, schnaps, breze(l)n und zitronenkuchen. prost!

Artikel
0 Kommentare

ruichi & ich

heute war es schön. es schnie nicht, dafür regnete es aber auch
nicht und dann schnie es doch. doch dazwischen schühn die sonne und so
machten wir uns auf den weg ins nichts. baumärkte haben ihre ganz eigene
qualität. baumärkte sind stark. sie haben einkaufwagensysteme, die
mir bislang unbekannt waren. ich kann da nur die einkaufswagen der firma hornbach
in schierstein empfehlen. menschen mit groben händen wären begeistert.
der japaner war der meinung, dass unsere toilette aussieht wie die einer studenten-wg.
das jedoch wäre eine schande. studenten-wg-toiletten sind der letzte
scheiss. da weiss man was man vom alleine wohnen hat. das mussten wir sofort
ändern und gingen also los um original 80er jahre dorian gray bodenbelag
zu kaufen. r.k. wird augen machen.

Artikel
0 Kommentare

schweb

die vorbereitungen zur zweiten stijlroyalissima sind in vollem gange. stöhn!
ziemlich viel zu tun.
nebenbei ärgert uns das telefonanalagenschweine- bratensystem. irgendwas
geht nicht, dann geht es wieder. zwinker. danke technik.
und die frau mayr schleppt tonnenschwere podeste ins sedanland und malt sie
weiss an. wir sind gespannt. wir sind ja sowas von gespannt. spannend. das
wird spannend. die finnin freut sich auch. mir tropft die nase im übermaß.
ich nehme gripostad und hoffe, dass alles gut wird. warum nur sind wir nicht
ein normal designbüro?

Artikel
0 Kommentare

schnupp schnapp schnipp

hurra es ist frühling… nein es ist immer noch winter. schneesturm.
mein hof knöcheltief morastig. schmeisse die chucks in die waschmaschine
und ärgere mich ein bißchen. aber nur ein bißchen. bald ist
frühling denke ich und ich glaube ich habe recht.

Artikel
0 Kommentare

antifa

schwupp waren wir weg. das faschingstreiben da draussen nur von ungefähr…
na halt da wo man so wohnt, betrachtet. und das war’s. ach stop nein. zwei
dinge noch. einmal aßen die finnin, der max aus mainz und ich berliner
mit verschiedenleier füllung und einmal sahen wir von weitem her den
wiesbadener umzug. die geräuschkulisse erinnerte eher an soldaten die
in den krieg ziehen und das gehelaue der narren an dumpfes hooligan-gejohle.
so ist das. das ist für mich fasching, fastnacht, karneval. dumpfes und
gejohle und wenn’s im saale stattfindet: plattes und gekreische. das mag ich
nicht. die anderen im sedanland auch nicht.
r.k. hat’s ganz besonders richtig gemacht. er gab ein konzert mit seiner kapelle
beinhaus, in der nicht gerade als faschingshochburg bekannten französischen
stadt nancy. es wurde ein triumphzug durch die provinz. von orgien auf hotelzimmern
habe ich gehört. aber nur aus zweiter hand. r.k. schweigt bislang dazu.
oder anders ausgedrückt, ich habe ihn seit dem nicht mehr gesehen. gleich
jedoch muss er kommen. gleich kommt er um die ecke geschossen und dann werde
ich ihn fragen. orgien? was sind orgien? ist das etwa das was ich mir vorstelle?
ich kenne orgien aus dem asterixheft. asterix bei den schweizern. ist es das
was ich denke? ich muss doch sehr bitten.
so und nun sind wir wieder alle da. morgen ist aschermittwoch. ein freudentag.
ein sonnenscheinchen. die platte nachbarschaft war bestimmt mitjohlen, doch
ist’s mir egal. sind auch menschen. können ja nichts dafür. ich
versuche mich zu konzentrieren. zu balancieren. zu…
manchmal so denke ich mir, steht mir der eigene solipismus im wege. der eigene.
ach. wie verzäubert ich mir doch vorkomme. strahle welt. strahle, denn
ich strahle ja auch. trotz funsorgen und alltagsgedöns. man ist sich
ja zu nichts zu schade.

Artikel
0 Kommentare

toller

und wenn sich jetzt jeder von uns so ein toll-collektisches dingens kauft
und’s ins auto einbaut, dann… ja dann. dann wär das doch erste klasse.
aber das fernmeldeamt und mercedes hamms versemmelt. aber nicht versemmelt
genug. noch nicht. ganz versemmelt hammses noch nicht, aber bald. der herr
pfarrer aus dem osten, wird’s noch eine weile aushalten müssen.
wir halten was ganz anderes, aber dafür nicht mehr aus, nämlich
diese flut von praktikantenstellen- bewerbern und ihnen dann mitzuteilen,
dass wir voll sind. und zwar bis oben hin. naja. aber wir haben ja zwei praktikanten
wovon der eine bald geht und am ende des wochenendes, also am anfang des nächsten
monats ist eine neue praktikantin im lande. der belgier geht, frau w. aus
um die ecke betreut den flotten zackenbarsch, der hier rumschwimmt und gießt
die blümchen. wir sind gespannt. entspannt zum teil. verspannt ich am
rücken. spannbetttuch habe ich zuhause, die anderen auch, schreien sie
gerade unisono. na klasse. haben wir also alle spannbetttücher zuhause.
ich hätte mir das kuschelspannbetttuch bei plus kaufen sollen, dann hätte
ich wieder einigen vorsprung auf der vorsprungskala. aber nun sind wir alle
gleich. spannend. für die leserschaft sicherlich.
heute beginnt das grauen und geht bis dienstagabend. ich glaube nicht, dass
ich mich freue. wenn man alle fenster schließt und schon zeitig einkauft,
dann geht es. ich glaube dann geht es. dann kann man es ertragen. ich entziehe
mich ein bißchen. mach mal ein paar tage urlaub in lathi und dann am
dienstag, da schreibe ich alles neu und bewerte alles ganz anders. da fange
ich von vorne an. frühlingsanfang ist ja bald… und huch… der war
ja schon letztes jahr. das muss aber dieses jahr alles anders werden.
und dort… fliegt ein zaunkönig… ich reite ihm flugs hinterher. hüh!

Artikel
0 Kommentare

toll

heute morgen hats mal wieder gescheppert in meiner allernächsten nachbarschaft
und da ich gerade im begriff war aus dem bett zu purzeln, da zog ich meine
schühchen an und stiefelte los in sedanländchen. oder zog ich meine
stiefelchen an und schühelte los ins ledansändchen? ich habe es
nicht mehr genau in erinnerung, jedoch wähne ich mich noch immer dort.
im sedanländchen oder auch im ledansändchen. man soll nicht das
köpfchen ins sändchen… aber lassen wir das.
der herr smax legt also heute im gestüt renz auf. das lob ich mir. vorher
hat er noch ungefähr 360 halbe eier hiergelassen. das war vielleicht
eine überraschungseierüberraschung. ich war völlig überrascht.
es hat mich quais gewissermaßen überrascht. rasch hat es getan
und schon war es über mir drüber und da hängt es heute noch
und tropft manchmal auf mein haupt hinab.

Artikel
0 Kommentare

plansoll

zum beispiel weiss ich, wie man / und – richtig einsetzt, tue es aber nicht.
wie man , richtig einsetzt, weiss ich phasenweise auch ganz gut, aber oft
bevorzuge ich die dramaturgische kommasetzung. manchmal sogar die dramatische
komasetzung. das aber nur in seltensten fällen. ungefähr einmal
im jahrzehnt, manches jahrzehnt auch zweimal. verzeihe mir liebes vernunftstum.
aber immerhin: / – und etwa auch “ ‚ * % &.
asterisk und asterix. zwei ganz verschiedene paar schuhe von noch nicht mal
dem selben schuster. der eine war farbenblind und der andere… was weiß
ich.
so. und nun soll ich so tun, als sei nichts gewesen.
immerhin haben wir das neue fertig. drin. die leute aus der nachbarschaft
haben sich schon gefreut. manche jedenfalls. vielleicht werden es mehr. wir
wollen doch freude erzeugen. pfreude sogar auch. vreude aber nicht, nicht
mal ein bißchen. preude auch gar nicht, ebenso nicht: reude, wreude,
breude, schreude und kreude. dafür aber kräuter und ernst reuter.
völker der welt, schaut auf diese stadt.