30.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 2.5 Minuten | 0 Kommentare

FRODO

dieser tag heute fand gewissermaßen gar nicht statt. ich bewundere ja leute die mir von zahlreichen aktivitäten an ganz gleich welchem tag des jahres berichten können. emil bienenschlau ist so einer. der ist jeden tag aktiv und besichtigt dinge oder renoviert ganze häuser, repariert tankanzeigen, fährt in die fremde (bogel, lahnstein, biebrich), beobachtet startende flugzeuge, er kocht spezielles essen oder er geht mit seiner zahnärztin durch die fußgängerzone. oder r.k. und seine gespusin. sie treiben angeblich den ganzen tag spocht, gehen wurst essen auf weihnachtmärkten, führen philosophische gespräche tagein tagaus und sind dabei immer wach und aufgeregt und obendrein vegetarier, satanisten und sehr erwachsen. auch alle anderne menschen sind stets auf den beinen und hängen in spezialläden rum um ihre spezialaktivitäten mit spezialzubehör aufzufrischen. andere wiederum fahren in die berge, gehen klettern und reden ansonsten aus unerfindlichen gründen italienisch. eine bekannte aus berlin macht jeden tag yoga, capoeira, isst nur salat, geht zu lesungen, ins theater oder besucht autorenfilmaufführungen in off-kinos, anschliessend zieht sie von berlin nach hamburg. so etwas finde ich toll. ich hingegen starre die decke oder die wand an. dann und wann esse ich was oder ich hänge im bad rum um mir meine nase zu betrachten oder meinen haaransatz. danach gehe ich wieder zurück zur finnin, die entweder liest oder strickt oder in strickforen kontakte mit strickerin knüpft die sowohl stricken, als auch "lost" schauen und obendrein applecomputerbenutzerinnen sind. ohne die finnin wäre mein leben leer und grau. gestern als wir von münchen nach wiesbaden nach hause fuhren, da saß ich da und schrieb via iphone einen eintrag in diesen blog, was ewig dauerte, weil zwischendurch mein telefonanbieter ins roaming verfiel und so alles noch länger dauerte. statt ich die finnin anhielt im nächsten kaff zu bremsen damit ich den dortigen wetterhahn vom kirchturm schäße oder um ein wurst zu essen auf einem postweihnachtlichen folkloremarkt. ich hätte die langlaufski umschnallen können um die loipe im skatingschritt zu zerstören, doch habe ich a) keine langlaufski, b) schnallt man diese glaube ich nicht um und c) bin ich für den skatingschritt zu ungelenkt. ich zöge mir höchstens eine leistenverletzung zu. heißt es eigentlich skatingschritt? skatindingens. ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube ich bin ein total langweiliger sack. mich interessiert höchstens noch die finnin und meine arbeit. schon morgen vor der silvesterparty graust es mir. ich halte eine anzahl von mehr als 4 menschen ausserhalb arbeitstechnischer vorgänge nur betrunken aus. und dann ruft auch noch mein friseur an und will uns besuchen, wo wir doch nur in feinwäsche im bett rumlungern und selbst unser häschen liegt faul in seinem häschenklo. warum sich das häschen den ganzen tag so aufwändig putzt um sich hernach ins häschenklo zum schlafen zu legen, das erklär mir mal einer. vielleicht schauen wir uns jetzt die übertragung des langlaufparts der nordischen kombination in oberhof (DDR) an. vielleicht bringt das etwas schwung in unser leben.


29.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1 Minute | 0 Kommentare

ICH WAR NOCH NIEMALS IN TRIESTE

dafuer sind wir hier wieder in trist mit seiner partnerstadt tristesse. der blaue himmel hat sich in dunkelgrau mit regen verwandelt. immer wenn ich unsere scheibenwischer in action sehe denke ich an frische fische von bosch. die firma bosch zahlt mir ca. 1,5 milliarden $ damit ich sie hier erwaehne bosch ist gut. meine bohrmaschine ist jedoch, man mag es kaum glauben, von macintosh. wir sehen gerade das goldene M in geiselwind. eben waren wir auf den gut gemachten toiletten von sanifair. auf dieser raststaette bot die fischverwertungskette nordsee ihre waren feil. ein angebot, von dem wir keinen gebrauch machten. wir haben das ganze auto voller bajuwarischer koestlichkeiten. leider haben uns die nutznieseranten wegen duennpfiffs und ploetzlich auftretendem zeitmangels abgesagt. so werden wir unseren beispiellos bayrischen abend zusammen mit unserem heesjenn verbringen, dem wir sogar ein paar bayrische moehren eingepackt haben. vielleicht hat unser fuerchterlich langweiliges heesjenn den durchfall des herrn bienenschlau ausgeloest. vielleicht aber auch die einladung zum bayrischen abend. wir koennen nur vermuten/werden es nie erfahren. inzwischen sind es hier ungefaehre pantone 411 im lichtbereich. wir sehnen uns nach heimat und zwar nach unserer eigenen.


29.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1 Minute | 0 Kommentare

SCHWEINEBRATEN IN THE SUN

bezugnehmend auf den kommentar der niedlowskaja muss ich hier nochmal bestaetigen, dass wir uns hier in bayern befinden oder wie die aboriginals hier sagen, in baaan. die sonne scheint und der himmel ist weiss und blau mit extremer tendenz zum hellblau. wenn ich hier schreibe, befinde ich meist im auto oder am see oder im bett oder auf dem sofa oder im cafe oder beim wurschtsalat, nie jedoch auf dem sonnendeck und schon gar nicht am radar. sonne ja, deck nein. gerade noch standen wir mit einem haufen eigenartig bis albern bemuetzter hollaender im stau, von denen jedoch nun nichts mehr zu sehen ist. und waehrend ich das schreibe stehen wir wieder im stau. von den hollaendern fehlt jedoch jede spur. so ist unser leben: mal gehts voran und dann stockts mal wieder. der niedlowskaja sei abermals gesagt, das hier ist sonnenschein pur gepaart mit in alufolie eingewickeltem schweinebraten, den ich hernach mit etwas burgerkingsalz nachwuerzen werde, denn salz ist fuer mich wie sohse.


28.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 0.5 Minuten | 3 Kommentare

EIN TAG IM LEBEN DES LEONARD BLUM

um 12 uhr das typisch bajuwarische mittagsgericht ofenkaese gehabt und dann zum tegernsee und die faehre um ca. 45 sekunden verpasst, was schon mal ein highlight war. dann in die gleisende bombe... aeh... sonne gesetzt und einen auf michael strogoff gemacht. anschliessend kirschsaftschorle im tegernseestuebchen, wo's ruhig und gemuetlich war. finnin und ich allein im stueberl. ungefaehr 7 minuten danach groehlende kinder, spanische touristen und einheimische larmojanz. finnin und ich dann auf der flucht. das ist bayern wie es leibt und lebt. als ueberrasching haben wir dem schlozzinger und dem rosinchen noch eine postkarte geschrieben und sie an ort und stelle versendet. gut gemacht jim. und jetzt sitzen wir in der guten stube der vanhemmat und spielen mit der schwe deutschlandreise. jetzt muss ich von goeppingen nach passau und dann weiter nach wuerzburg. thats entertainment pur.
27.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 0.5 Minuten | 1 Kommentar

EIN ABEND IN BAYERN

selten gehe ich vor 2:00 uhr in der nacht zu bette und mein atomwecker reisst mich dann kurz vor 7:45 uhr aus dem schlafe. hier ist es anders. die oberbayrische weiss/blaue luft macht mich frueh bewusstlos und der duft von frischem kaffee lockt mich am naechsten morgen sanft aus meinen traumwelten. doch was ist eigentlich frischer kaffee? so was gibts eigentlich nur im maerchen. waehrend ich hier spastische phrasen dresche, kommt mir die galle hoch. der bhutto-mord und diese welle von kindesmisshandlungen mit todesfolge stellen mir mal wieder die frage, was das hier eigentlich noch soll? dieses gesabbel ohne sinn und verstand, was ja nur bei genauem... bei sehr genauem lesen einen sinn ergibt. vielleicht... wenn ich so matt im hirn waere wie sarkotzi der lui XIV der knappen gegenwart... da waere alles gut. ich moechte mir hier jede verbissene benn-zitiererei ersparen, aber... jetzt sagt doch auch mal was!


27.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 0.5 Minuten | 1 Kommentar

NUN DA

die zeit gekommen war, in welcher ich von all ueberall ins netz der netze gehen kann, da... haa haa haa haaaaaaa... daaaaa mache ich es auch. auf der strasse und hier unter dem dache der vanhemmat. fuer dieses wort musste ich jetzt so ungefaehr ewig mit diesem scheiss faxenmachertelefon im internet forschen, sodass mir fuer den augenblick die lust zu schreiben vergangen ist. ausserdem ist der akku runter. was muss ich mir auch in ebersberg den marienplatz in google.earth ankukken.


27.12.2007 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 0.5 Minuten | 0 Kommentare

15 JAHRE MARIENPLATZ

jetzt sitz ich hier am marienplatz, sonne scheint und ich wuensche mir eine packung granofink herbei oder ein klo. eben waren wir noch in wasserburg, eine stadt welche voll wunderbarer anmut daliegt und in der es das beste leberkaes-broetchen auf gottes erdboden gibt. zudem tranken wir je ein haferl (dibbe) heisse schokolade, die etwas duenn daherfloss. dies geschah im cafe central, wo ich am liebsten eingezogen waere. inzwischen peitscht die finnin wieder ueber bajuwarisches strassenpflaster und haelt mich an, dinge zu betrachten, die ich allerdings nicht betrachten kann, weil die finnin sie ja auch betrachtet, aber einer muss ja auf die strasse schauen. nicht wahr?