25.12.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: unter 30 Sekunden | 0 Kommentare

JAMES BROWN HAS LEFT THE BUILDING

JAMES BROWN HAS LEFT THE BUILDING
Now we demand a chance to do things for ourserlf
We're tired of beatin' our head against the wall
And workin' for someone else
We're people, we're just like the birds and the bees
We'd rather die on our feet
Than be livin' on our knees
21.12.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 2.5 Minuten | 4 Kommentare

DIE SYMPHATISCHE BANKBERATERIN

DIE SYMPHATISCHE BANKBERATERIN

die gute nachricht zu erst: ich habe keine freunde, drum brauche ich auch keine weihnachtsgeschenke erwerben um sie zu verschenken. ich beschenke mich ausschließlich selbst. teilweise überhäufe ich mich mit produkten der symphatischen kleinen firma aus cupertino in kalifornien/us of a. außerdem erwarb ich mir heute bei meinem geliebten friseur eine französische bulldogge. der friseur hatte zwei davon. beide habe ich erst kürzlich persönlich in unserem genlabor gezüchtet und eigenhändig zum leben erweckt. eine der beiden kreaturen wird nun der spross einer berühmten nachschlagewerksdynastie zu weihnachten bekommen, die andere hängt hier über meinem bett. der finnin habe ich erleuchtung geschenkt. davon habe ich jede menge hinten im haus. die finnin ist meine einzige freundin die ich habe. naja vielleicht bis auf den kleinen schlozz emil bienenschlau, auch er ist meine freundin, doch das soll die finnin nimmer erfahren, sie enthält teilweise sizilianisches blut (blutgruppe null negativ), das gibt ärger. verschiedene lebenskünstler aus der reichshauptstadt können mir hingegen den buckel runterrutschen. zuviele freunde haben macht träge. ich habe zum glück gar keine freunde. kokett.
hier in meinem freudlosen alltag habe ich nun den Ü70-sender ZDF angeschaltet und wer grinst mir da entgegen: johannes baptist kerner und neben ihm der liebenswerte alfons schuhbeck. och, kann ich den gut leiden. wie alle fernsehköche. von denen kann man noch was lernen. fernsehköche in verbindung mit johannes baptist kerner erzeugen ein bild des banalen im fernsehen. tim mälzer aber mag ich.
aber ich schweife ab. am sonntag ist weihnachten. ich werde dann pünktlich um 16:00 uhr (die finnin weillt aus komplizierten familären gründen an der isar) meinen alljährlichen prozess der geistigen und vor allem seelischen verkümmerung ins extreme treiben. es wird sehr schnell dunkel im kopp, wenn man am heiligen abend alleine in der stube sitzt. das war schon immer so. doch ich genieße diesen moment der absoluten freiheit. ich lese mir dann selbst und laut thomas bernhard vor und brate mir lammfleisch in einer in drachenblut gehärteten stahlpfanne. heute zum jahresabschlussmeeting mit unserem steuer-, unternehmens- und lebensberater wurde laut über das thema gesellschaft mit beschränkter haftung diskutiert. da dachte ich mir: mensch alter, du wirst auch nicht jünger. wohin sind die jahre des punkrocks entschwunden? heute vormittag saß die noch voll haftende royale gesellschaft bei der bankberaterin und wir plauderten mit ihr, als seien wir die besten freunde. vielleicht sind wir das ja auch, wir und unsere symphatische bankberaterin, die wir alle in unser herz geschlossen haben. 2006 the year punk broke. das könnte ich am heiligen abend mal meinem hündchen erzählen. da wird es aber augen machen. ich und das establishment: eine segenvolle allianz? man darf gespannt sein.


16.12.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 3.5 Minuten | 12 Kommentare

WIR FOTZIDIRKS IN ACTION

WIR FOTZIDIRKS IN ACTION

in unserem verlorenen blogding hier, wo die luschis lieber die katzen kraulen oder an der flasche hängen, hat das aussterben begonnen. noch den neuton-job fertig machen und dann wird das hier in einem neuen gewand daherkommen. dann werden wir sensationelle funktionen und ein beschissen geiles design präsentieren, in das dann auch wieder der rotzbengel aus potsdam seinen unsinn posten kann. das jedoch nicht lange, denn wir werden vorkehrungen treffen.
im übrigen entschied ich mich unlängst, die zensur einzuführen, weil es nämlich so ist: mein leben als politscher journalist gehört der vergangenheit, ich bin vor 14 jahren aus der partei mit den drei buchstaben ausgestiegen, ich habe dem zynismus lange jahre gefrönt, habe freundinnen verlassen oder bin verlassen worden, ich habe gelogen, beschissen und vor allen dingen geschissen, habe in der überschätzten hauptstadt gewohnt und sie rechtzeitig vor umwandlung einer spannenden stadt ins disneylandesque verlassen. verlassen, verlassen und nochmals verlassen. jetzt bin ich zusammen mit dem kleinen schlozz emi bienenschlau und dem eigenartigen sänger der band beinhaus inhaber einer sehr, sehr schönen firma, welche sich designbüro nennt. wir haben sehr, sehr schöne kunden und noch schönere kundinnen. wir haben auch oberwasser, wir haben bald weihnachten, die finnin kommt gleich die tür hinein. bald erwerben wir eine katze und nennen sie vielleicht dirk. ich habe soeben eine grüne soße gemacht. hessen wissen was das bedeutet. gestern habe ich mir bei der confiserie kunder ein paar pralinen und 4 ananastörtchen für 25 euro gekauft. ja leck mich doch im arsch. draussen im garten steht unser weihnachtsbaum des jahres 2004, vielleicht werde ich ihn dieses jahr mal wieder reinholen und behängen. neulich haben wir plätzchen gebaut und ich habe dem establishment mit eierlikör zugeprostet. mir geht das bloggen fürchterlich auf den sack. auch frage ich mich seit den fast 4,5 jahren meiner bloggerzugehörigkeit was das überhaupt soll und ob ich einen psychiater aufsuchen sollte. seit 4,5 jahren nimmt so gut wie niemand von diesem blog notiz (mal von bull bulla und dem heckenschützen aus potsdam abgesehen). dieser blog, der früher mal klassenbuch hieß und der schon bald nicht mehr blogroyal heißen wird, ist grantiert in keinem anderen blog auf der ganzen welt verlinkt. interessiert an den gründen bin ich bisweilen, doch ist es mir auch wurscht. ich kenne diese blogger ja auch nicht. zum beispiel diesen mauligen nerdcore oder die sponbohemige spreeblickgemeinschaft. ich weiss gar nicht warum sie das alles aufschreiben und warum ich es lese weiss ich auch nicht. ich weiss auch nicht, warum ich dies hier aufschreibe. ein innerer zwang. der komische kauz aus brandenburg scheint ja fast den verstand zu verlieren, andere sind amüsiert... glaube ich. keine ahnung. ich muss ja nicht alles wissen. zum bleistift früher wollte ich nie detektiv werden oder james bond oder rennnfahrer oder scheiß astronaut. ich wollte schaffner bei der nerobergbahn werden. und das hat ja auch prima geklappt. die finnin fuhr noch nie mit der nerobergbahn, dies habe ich neulich schockiert festgestellt. müssen wir nächste saison unbedingt nachholen. und abschweifen kann ich gut. themen wechseln ohne ankündigung, darin bin ich mehrfacher welt- und europameister. mein job ist es die welt schöner zu machen. eine kleine welt. einen kleinen teil, einer kleinen welt. das finde ich prima. die schöne welt in wort und bild. ich bin trotz diverser schwierigkeiten fanatischer konsument von apple-produkten. verschiedene imacs, G3, G4, ibook, powerbook, ipod.. alles mir. weil die welt in teilen ein graus ist und weil ich mir den graus nicht vorsätzlich in haus holen will. drum geben wir auch in kürze ein magazin raus, in welchem der graus kein zuhause hat, sondern die schönheit und der stijl. das ich und das du, die schönheit der kuh und was über oliven und öl, stühlen und häusern, strassen und plätzen, sowie plätzchen. mit bildern, illustrationen und fotografien. ohne anzeigenwerbung. mit schönen sätzen und leeren seiten. und da habe ich mir gedacht, dass zensur doch ein schönes thema für die zukunft wäre. ich glaube in zukunft werde ich einfach kommentare löschen, die mir auf den sack gehen. ein jeder wird dann ja sehen, was ich für ein schnösel bin. lass mir nix sagen. geh einfach meinen weech. ich habe mein portemonnaie in el segundo verloren. da bin ich wie erich mielke: ich liebe euch doch alle. ich liebe. ich liebe doch alle. alle menschen. na ich liebe doch. ich setzte mich doch dafür ein.


07.12.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1.5 Minuten | 5 Kommentare

WIR HÄSCHENSAUCENLIEBHABER HALTEN ZUSAMMEN

WIR HÄSCHENSAUCENLIEBHABER HALTEN ZUSAMMEN

ja hallo, ich weiss hier läuft grad nicht so viel. klar, plati und mini sind ja eh kaum noch ansprechbar und in den nächsten tagen, werden sie die schriftliche kündigung im briefkasten finden, aber dass ich jetzt auch so bin... so unzuverlässig, faul und schwunzi wie die anderen, das hätte ich nie gedacht. dass es mal soweit kommen würde. das konnte man ja nicht ahnen. ich will aber an dieser stelle nicht lange mit der wahrheit hinter dem scheunentor stehen bleiben, denn ich bin süchtig nach schlechter fernsehunterhaltung. gerade schaue ich mir das perfekte dinner an. natürlich war ich auch bei popstars mit vorne dabei. dabei verhält es sich wie beim anblick einer verwesenden leiche. man ist entsetzt, muss aber dauernd hinkukken. bis man eines tages extra in den stadtpark geht, um sich verwesende leichen anzuschauen. ich verzichte für das perfekte dinner und der sendung danach sogar auf meine eigentliche top banana sendung kulturzeit. ich bin großer gerd scobel fan. aber die sendung nach der sendung namens das perfekte sendung muss ich kukken. leider habe ich den namen im wirrwarr unzähliger einrichtungs- und renovierungssendungen vergessen. die protagonisten sind ernie das maiglöckchen und ein gerade aus dem heim für wirre köpfe entlaufener handwerker, der sich dort zum affen machen darf. klasse unterhaltung. fernsehen ist geil. mal abgesehen von tita von hardenberg. weil, die steht immer da wie vom schuhlöffel gekratzt und diesen der geistigen unterschicht angehörende, vorgeführte typ, der am ende der sendung seine meinung der öffentlichkeit preisgeben darf, habe ich noch nie verstanden. was soll denn das?

jetzt bin ich müde. das kommt von der häschensauce.


29.11.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1.5 Minuten | 7 Kommentare

ES BESST NOCH KOMMER

ES BESST NOCH KOMMER

jetzt habe ich gar keine zeit mehr. zudem ist mein zwar tragbares, aber dafür überteuertes apple-produkt mal wieder bei den untragbaren, dafür aber auch auf dem hierzulande üblichen dienstleistungsniveau irgendwo zwischen leichenwäscher und postbeamtentum angesiedelten herren und einer dame (sagte ich dame?) vom apple-shop zur reparatur. da muss ich mich also mit einem der ibooks begnügen, die hier überall rumstehen und die neuerdings ihre tasten verlieren. es wird also zeit alles neu zu kaufen. intel inside. problematiken auf hohen niveau, ich weiss. also sitze ich dann irgendwann am abend zuhause in der flimmerbude und lottere statt arbeitsam die unmengen von sachtatbeständen noch vor weihnachten in kleine mengen oder nicht vorhandene mengen zu verwandeln. das kann ich. ich bin ja vollproffi und bringe immer topleistung. das hat schon ottmar hitzfeld mehrfach beobachten können. schließlich bin ich ja nicht umsonst gefeierter linksaussen beim fc bayern münchen gewesen. das war, als es noch linksaussen gab. heute ist es damit ja vorbei. da hat man mich entlassen. huch... der schon seit tagen lauernde chefscout aus potsdam am inn hat sicher wieder was auszusetzen, zumal er ja genau weiss, dass das mit dem fc bayern nicht ganz stimmt. ich war ja zu dieser zeit in berlin. und ja ich gebs zu, ich war lediglich ersatztorwart bei tennis borussia. wenn überhaupt. manchmal bin ich etwas vergesslich im gehirn.
ich hab aber dafür was für alle freunde des posierlichen tierchens. dieser herr auf dem bild, dessen scheitel an den zum glück selbstentleibten a. hitler erinnert, verbringt gerade seine zeit im krankenhaus. ja, sie haben richtig gehört, er liegt im krankenhaus und da kam es zwischen ihm und mir zu folgendem dialog:
ich so: hahaha, eben habe ich echt erst gedacht, dass das was da vorne aus dem verband rausragt, wär deine nase, aber jetzt seh ich, es ist ein heftpflaster. hahahahahahaha.
und er so: das da vorne am verband? das ist kein heftpflaster, das ist meine nase.

so kann man sich täuschen.


24.11.2006 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1 Minute | 5 Kommentare

MORGENS UM HALBER

MORGENS UM HALBER

schon wieder freitag. huch. existenzielle fragen brauche ich mir keine zu stellen, höchstens substanzielle. es geht weiter, aber wie? fällt mir heute was ein, wie ich meine mitarbeiter zu höchstleistungen motivieren kann oder holen wir um viertel nach zwei den apfelwein von der ausstellungseröffnung aus dem kühlschrank und bohren uns löcher ins gehirn? man bleibt so lange wach, wie man einen willen hat. mir ist nicht nach bild heute. sich bilder machen müssen hat was bemühtes. oft dachte ich beim anblick einer touristenattraktion, ich wäre gerne woanders. wo nicht die diletanten knipsen. die diletanten mit ihren leicas und nikons und spiegelreflektierten arm- und sinnesleuchten. man fotografiert seine ansichten. ich tendiere da eher zu wackelpudding mit kaffee im ausguss unserer küche, die auch nur ein teil des degenerierungsprozesses ist. gestern habe ich bemerkt, wie ich die espressokanne auf den herd gestellt und gegluckst habe, als der ganze braune sutsch sich sprotzelnd über die herdplatten verteilt hat. wir haben herdplatten und kein cerankochfeld. wir haben es also noch nicht geschafft. noch nicht ganz.


NACH DEM SCHLACHTHOF IST VOR DEM SCHLACHTHOF

was mir gerade einfällt... ich werde die finnin, wenn sie gleich heimkommt, davon überzeugen, dass wir nächstes jahr nach kasachstan in den urlaub fahren. die betonung liegt auf fahren. kasachstan ist nämlich der burner. ich stehe auf monumentalarchitektur und ich bin verliebt in nürnberg... äh... in apfelbäume. apfelbäumen könnte ich stundenlang beim wachsen zu sehen. apfelbäume sind mein hobby, demnächst. in ca. 3-4 jahren werde ich mit der finnin an den rand dieser stadt ziehen und apfelbäumchen pflanzen. so hat es sich hoimar von ditfurth gewünscht und so werden wir es machen.
außerdem, abseits meiner kasachstanischen apfelbaumphantasien, läuft gerade im fernsehen eine sendung über leute, die sich an ikeaeröffnungstagen ab 2:00 uhr nachts vor die eingangstüren stellen und dann in rock-am-ringesquen massen, in den laden stürzen um sich zerquetschen zu lassen und anschliessend konsenzmöbel einzukaufen. es gibt wirklich betten... die paare, die im besitz eines ikeabettes sind, werden es in zukunft nicht leicht haben. sie werden teelichte abfackeln und farne verwelken lassen. sie werden ihre tim-mälzer-gerichte mit alfredissimo-pfeffermischungen in johann-lafer-pfeffermühlen zermahlen. das wird sich alles rächen. ich ahne es. "gähn" wird der motzige, menschenverachtende umwelttechniker aus potsdam-babelsberg sagen, aber ich sage: gähn du nur. du weisst ja auch dass ich recht habe, du weisst aber nicht, was ich eigentlich damit sagen will. und hier möchte ich mit der wahrheit nicht länger hinter dem berg halten, ich weiss es auch nicht.