31.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 3 Minuten | 0 Kommentare

[pause 2003]

[pause 2003]

ist zu. und das zu recht. irgendwann kommt ja mal der punkt, an dem man nicht mehr kann und auch nichts mehr sieht, vor allen dingen ein. dieser punkt war dann auch rechtzeitig zu den weihnachtsferien erreicht.

die royalkomm weihnachtsfeier war ein brüller nach dem anderen. die deejays wurden von druffenen technofans bedroht und die gäste durch ebensolche musik arg drangsaliert. irgendwie hat man da aneinander vorbeigeredet, was die musik betrifft. die deejays haben jedoch getan was sie konnten. dafür möchte ich ihnen an dieser stelle auch danke sagen: danke max, danke smax, danke trojan. kein dank gilt allerdings dem vierten, mir unbekannten mann am plattenteller, denn dass elektronische musik auch schlecht sein kann, hat man ja schon geahnt, aber dass sie einer der hölle nahe weilenden grotte entspringt, war mir in dieser form nicht klar. das war grausam und kommt so mit sicherheit nicht mehr vor. die gäste waren jedoch tapfer und wenn man ganz viel wein trank, dann war's gerade zu ertragen. lustig war's ja auch, darf ja nicht unerwähnt bleiben. immerhin kamen viele von weit her, viele die man das jahr über nicht zu sehen bekommt, viele die uns am herzen liegen und viele die uns nicht am herzen liegen kamen zum glück nicht und so war's ein tröstliches und unterhaltsames fest bis in die sog. puppen. danke.

das jahr war ein besonderes. hat sich viel getan und es wurde achterbahn gefahren, dass die schwarte kracht. machnes muss man lernen, manches hat man auch gelernt. da gab es leute, die mir über den weg gelaufen sind dieses jahr... mein lieber scholli, da hat das schicksal aber grad arg schlechte laune gehabt, das hätt's so nicht gebraucht. 2004 muss unbedingt ohne jene stattfinden. ich bitte darum. der rest war sonnenschein und freude. wer hätte das gedacht. so ein wunderbarer sommer, so wunderbar, dass wir ganz geknickt waren, als love lovner seine flip flops in den winterkarton gepackt hat. die sonne brannte einem so lustig auf den pelz, dass es eine wahre freude war. es war hell, heiß und hat gebrummt. einer der schönsten jahre seit meiner erinnerung und das nicht nur klimatisch gesehen. wir sind im sedanland glücklich. haben die zeiten mit den ausserirdischen noch gut erinnerung und wie's "att att attatt" gemacht hat. und wie dann der august kam und auf einmal alles noch viel heller erleuchtet mir erschien. man macht die erfahrung, dass finnland ein schönes land ist. eine reise nach lahti und das herzerl purzelt aus dem zuge. jetzt liegts da und ist in guten händen. danke schön liebes achterbahnschicksal. das hat's gebraucht. andere hier im sedanland machten andere erfahrung. manchmal ist's das ende, dass dem neuen einen anfang gewährt. jetzt bloß die ruhe bewahren und sich nicht ins bockshorn jagen lassen.

was die arbeit angeht, so können wir nicht klagen. es macht spaß und ist reichlich da. irgendwie ein wunder, wo doch alle klagen und wehleiden. mit guten ideen und gutem mut kann jedoch jedes tal tapfer durchwandert werden. so ist's und so wird's auch immer sein. wir machen unsere jobs und die machen uns. weil wir dazu da sind, weil das unsere freude ist. design muss sein.

und am schluss stand dann auch noch der langersehnte umzug nach yorckshire 2.0 an. die version 1.1 wurde mit lust verlassen und kann nun gesprengt werden. 2.0 ist eine wonne und wenn erst die blümlein blühen und das zarte grün des frühlings unseren hinterhof verschönert, dann wird das neue jahr in vollem gange sein und auch hoffentlich noch weitere interessante, neue, gute und erfolgreiche zeiten bescheren. dann ist alles gut. dann wird alles immer besser. was geht. wir nehmen euch an die hand und sagen danke.


18.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1 Minute | 0 Kommentare

[immer die gleichen]

[immer die gleichen]

wir haben jetzt endlich einen sündenbock, wissen jedoch gar nicht wieso der auf einmal angehüpft kam. aber wo er mal da war, da haben wir ihn auch gleich seiner bestimmung entsprechend eingesetzt. sündenböcke sind heutzutage rar. zwar eine gute idee, aber irgendwie kommt es uns so vor als wäre ein prima sündenbock auch die eigene nase, an die man sich mal fassen könnte und schön bräuchts keine sündenböcke mehr. aber immerhin sehen sündenböcke gut aus und machen was her und darauf kommt's ja schließlich auch an.

heute abend haben wir wieder radiosendung (2300-0100 / 92,5mhz). wir sind höchst motiviert und schlagen kapriolen und uns auf die schenkel vor erregung. heute ist weihnachtssendung und jahresrückblicksendung und keine zeit für irgendwas anderes, weil ja auch (und das wird die leserschaft sicher brennend interessieren. (grunz!)) meine wohnung nach fünfhunderttausend jahren des umbaus und der relaunchaktivitäten endlich fertig geworden ist. morgen krick ich den schlüssel und übermorgen lehne ich mich gegen die heizung und warte weihnachten ab und laufe barfuß über die kieselsteine in meinem schlafzimmer. das wird ein fest. ich freu mich. schrei mir verdammt nochmal einen fluss. dann ist es doch gut. schüss.


[einatmen - ausatmen / in dieser reihenfolge]

puuuuuuuuuuuuuuuuh. mannometer. ein gezerre und jeder schmeisst mal seine problematik auf den tisch. zack. hier isses. wir sind ja nicht gerade neu im geschäft, aber manchmal kommt's mir vor, als wenn wir kleine kinderlein seien. so voller trotz & rotz und gar nicht einsichtig. aber wir schauen uns in die augen und hernach sagen wir, mensch das können wir doch. wir sind's doch. die bekloppten säcke aus dem sedanland. keiner von uns will den anderen missen und so weinen wir uns aus diversen anlässen die augen wund. später und sogar schon jetzt ist alles wieder gut.

also kinners. ran an die arbeit und dann wer will ran ans weihnachtsdünken. r.k. und ich werden die fahnen auch zwischen den jahren wehen lassen. so leid's mir tut, aber das ist nötig. wir müssen doch viel verändern. da wird wohl in der kürze auch was neues im bilde und in der schrift auf den computermattscheiben unserer leser- und interessentenschaft erscheinen. wir sind im prozess. das sind wir ja auch fast immer. macht mit.


15.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1.5 Minuten | 0 Kommentare

[nach dem regen]

[nach dem regen]

es ist friedlich hier. ich bin noch müde. die nacht war unruhig. wahrlich. aber nun ist es ein herbstlicher morgen wie eh und je. die sonne scheint. der himmel ist blau, doch ist's betrübt. ich sollte mir den kaffee holen, der mir gebührt. schmack. und noch einen heiseren gruß nach finnlandia. auf jedes stimmchen kommt es an. krächz. die zeit der sprachlosigkeit... sie braucht gar nicht erst anzuklopfen. ich lass sie nicht herein. geht ja auch nonverbal. habe ich gelesen. ich grüß euch alle recht herzlich.

wenn dereinst r.k., der patrickant und bull bulla (der neue) hier reinschneien, dann muss mal kurzen prozess gemacht werden mit dem chaos. hier sieht's aus. in der küche sieht's aus. das besprechungszimmer ist ein wahrlich wasteland, fahrräder stehen herum, flaschen mit waldfruchtschorle versperren mir die sicht zu den dingen. ich wünschte ich hätte jetzt voll rohr bock, das hier zu beseitigen. stattdessen hole ich mir eine brezel, weil ich ja nur voll rohr bock hätte voll rohr bock zu haben das hier zu beseitigen, was aber nicht der fall ist.

übrigens: hat sich schon wer das kleine stijlroyalistische filmschen runterge... äh ...holt? ist das nicht prima. haben der patrickant und bull bulla ganz alleine gemacht. die haben sogar darauf verzichtet, die wirklich kompromittierenden bilder in den clip mit einzuflechten, denn da hätten doch so einige das haupt verschämt gesenkt und uns hernach was von persönlichkeitsrecht erzählt. breaktanzende architekten sind jedoch in voller länge zu betrachten, genauso wie betrunkene männer im anzug, die eigenartige handbewegungen machen. jaja, die bowle. ich weiss.


12.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 2 Minuten | 0 Kommentare

[endlich!!!]

[endlich!!!]

bull bulla und der patrickant habens endlich getan. sie haben geheiratet... oder nee, viel besser. sie haben das vierzig sekunden minivideo von der ersten stijlroyalissima (wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin ob mo oder ma am schluss stehen muss) fertig gestellt und das kann man nun downloaden, wenn man auf den link klickt, der dafür vorgesehen ist. also sozusagen überall wo's rot im text ist, da muss man klicken. und wenn man drei-, viermal klickt hat man sich das produkt der beiden turteltäubchen auch drei- bis viermal runtergeladen. das macht spass und man hat auch was davon. es ist erstaunlich welche brilliante qualität zustande kommt, wenn man mit 35mm-material arbeitet, gerade wenn die szenen auch noch erstklassig ausgeleuchtet wurden. doch seht selbst.

und nun ist aber auch wieder das wochenende am start. das hat uns noch gefehlt. wir wollten doch eigentlich nie wieder ein wochenende haben, das haben wir uns erst am montag geschworen, aber dann kam was dazwischen. und nun haben wir den salat. was alles so los ist vor weihnachten, merkt man zum beispiel, wenn man's geschafft, nämlich wenn man sein eigener herr ist. selbständigkeit war ja von je her kein zuckerschlecken. eher ein krieg, kampf, elend, notdurft, kettensägenmassaker, bleierne zeit, stahlgewitter, nirgendwo ist poenichen, zu lande, zu wasser und in der luft und schau mal der herr mit seinem hühnerfahrrad, der hat's auch nicht leicht.

schönes wochenende liebe kinder und einen schönen dritten advent.


11.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1.5 Minuten | 0 Kommentare

[man muss überreden können dürfen]

[man muss überreden können dürfen]

verzweifelt versuche ich helm helmo dazu zu bewegen, dass er bei uns anfängt. so einen könnten wir gebrauchen. so einen hatten wir ja noch nie. er könnte die telefone überwachen und locker flockige plauderstündchen mit schwierigen kunden halten. und weil wir ja quasi nur einen einzigen schwierigen kunden haben, da hat er ja dann auch zeit zum fingernägel lackieren, echo der frau lesen, marinade aufkochen, völker unterjochen, hähnchen essen, kinder erziehen. was auch immer. das könnte er hier machen. aber wenn er diesen einzigen schwierigen, ja schmierigen kunden den wir je hatten dann bearbeitet hat, dann schicken wir ihn ein jahr in die karibik. helm helmo, nicht den kunden. und wenn sich jetzt all unsere kunden betroffen im spiegel betrachten, dann kann ich entwarnung geben, wenn jedoch jemand sein spiegelbild gerne mal mit dem eines dänischen radrennfahrers verwechselt, dann jedoch bitte ich inständig in sich zu gehen, denn dann ist das bitter nötig. steht sozusagen ganz oben auf der todo-liste. käme einer zäsur gleich. also um diesen kunden würde sich helm helmo kümmern. beispielsweise könnte er ihm ein paar schuhe aus beton anfertigen lassen und dann ab mit ihm in den lacus lemmanus. mit dem schwierigen kunden, nicht jedoch mit helm helmo. der muss ja bleiben. er muss sich ja auch um seine kinder kümmern. einer seiner söhne müsste jeden moment hier rein kommen, der andere ist schon seit stunden da und schreibt dummes zeug auf beigen hintergrund. verdana. wenn man sich da mal nicht vertut.

nun müssen wir aber erstmal was essen und was isst ein mann, wenn er nur 5 minuten zeit hat?


10.12.2003 von Huck Haas | ⌀ Lesezeit: 1 Minute | 0 Kommentare

[menschensalat mit flotter sauce]

[menschensalat mit flotter sauce]

ich ergehe mich frankophil in meiner eigenen kopfsuppe. göttlich. die bude ist voll. zweihundert interessierte lungern hier rum und zupfen mir am gemüt oder kitzeln mich. je nach dem. boris kam hier reingeschneit sein after shave riecht nach krassem shit. die wuseln hier rum. plötzlich sind boris und pieter weg. keiner weiß wo sie hin sind. biggi kommt dafür herein. smax und ich erfreuen uns an den schönen spitznamen biggi und kiki. die so bezeichneten legen protest ein, doch ist es längst zu spät. biggi und kiki haben sich in unsere ohnehin schon kleinen gehirne eingebrannt. da ist einfach kein platz für veränderungen. es ist alles so wie es ist und so bleibt es auch. das wird schwierig hier nochmal eine veränderung herbei zuführen. ich glaube das geht nicht mehr. was wir lieben, das lieben wir und die namensgebung war da wie ein urknall. da war doch dann alles klar. so müssen die beiden doch heissen. biggi und kiki. nach allem was man durchgemacht hat, war das doch wohl klar wie klosbrühe. es mag eigenartig klingen, aber so macht es einen sinn und wir mögen ja unsere gewohnheiten, unsere geheimen orte, unsere nutzlosen verkündigungen und unsere eigenartigkeiten haben, aber wir sind trotzdem lauter voll coole typen, die echt voll was drauf haben. dafür stehen wir ja auch tag für tag hier hinter der wursttheke haben lust auf unsere tätigkeiten und machen dabei den shit tight.